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Notfall
ausschließen
Um einen Notfall auszuschließen (g S. 26), achtet man auf die Atmung, den Kreislauf und das Bewusstsein. Meistens reicht eine aufmerksame Haltung, um Störungen zu erkennen. ! »Daran denken« ist eine gute Versicherung gegen übersehene Notfälle. Warnhinweise auf einen Notfall sind:
Viele Notfälle haben spezielle oder abweichende Befunde, z.
B. hoher Blutdruck bei einer hypertensiven Krise. Gefährlich sind sich
anbahnende oder versteckte Notfälle:
Bei Verdacht sind eine gezielte Untersuchung und ggf. eine Überwachung unerlässlich. Abwendbar gefährliche Verläufe
Weitaus häufiger als ein akuter, lebensbedrohlicher Notfall
sind die abwendbar gefährlichen Verläufe. Der Begriff ist von der
Allgemeinmedizin geprägt worden und bezeichnet gefährliche Verläufe einer
Erkrankung, die rechtzeitig erkannt und mit einer rechtzeitigen Therapie verhindert
werden können.
Ernste Erkrankungen können leicht übersehen werden, wenn
Daher sollten bei bestimmten Symptomen immer weitere Fragen
und Untersuchungen folgen, z. B.
Häufig übersehene oder aufgrund dezenter oder untypischer Symptomatik nicht erkannte Erkrankungen sind z. B. Herzinfarkt, Hypothyreose, Lungenembolie und Schlaganfall. Das Gegenstück zu den abwendbar gefährlichen Verläufen ist
das abwartende oder beobachtende Offenhalten. Dabei wird bewusst auf eine
weitergehende Diagnostik verzichtet. Das geht, wenn Anamnese und klinischer
Befund eine ernsthafte Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen. |
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